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Die hier zusammengetragenen Tipps basieren auf eigenen Erkenntnissen bzw. Erfahrungen im Umgang mit Epson Druckern. Bevor Sie Veränderungen an Ihrem Drucker vornehmen, sollten Sie bedenken, dass unter Umständen etwaige Garantie- oder Gewährleistungsansprüche verloren gehen. Vorsorglich sei erwähnt, dass ich keinerlei Haftung für Eingriffe übernehme, die von Ihnen an Ihrem Drucker vorgenommen werden.

Erfahrungsbericht und Tipps beim Umgang mit Epson Druckern

Warum auf andere Tinte umstellen?

Wir können gut verstehen, dass man es sich genau überlegt, einen gut funktionierenden Drucker auf Fremdtinten umzurüsten. Man möchte auf der einen Seite nicht auf Qualität verzichten - auf der anderen Seite tickert im Hintergrund jedoch immer der Gebührenzähler und man fragt sich permanent, ob der jeweilige Druck tatsächlich das Geld wert ist. FDW Pigmenttinten ermöglichen erstklassige Prints zu geringen Kosten. So weit zum Marketing Bla-Bla. (zurück...)

Eigene Erfahrungen

Es gibt viele Anwender wie mich selbst, die in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Fremdtinten gemacht haben. Auch ich habe lange überlegt, ob ich von Originaltinte umstellen soll, da meine Epson Großformatdrucker und ein Epson R2400 als zuverlässige Produktionsdrucker für regelmäßige Posterprints von Ausstellungsdrucken benötigt werden. Ein Produktionsausfall wegen Tintenproblemen wäre daher fatal. Schließlich interessierte mich, wie ich die Druckkosten meiner angebotenen Posterprints senken könnte, um den Preisvorteil an die Kunden weitergeben zu können und recherchierte nach Anbietern von qualitativ hochwertigen Pigmenttinten. Ich fand einen der weltgrößten Anbieter, dessen Tinten zu 100% den OEM-Tinten entsprechen - die sich sogar mit den OEM Tinten mischen lassen. Nach dem Umbau und den ersten Testdrucken wurde ich sehr positiv überrascht - die Ausdrucke ließen sich von Prints mit Originaltinten nicht unterscheiden. Mittlerweile arbeiten alle unsere Epson Drucker seit geraumer Zeit mit alternativen Pigmenttinten, ohne dass qualtitative Einbußen in Kauf genommen werden müssen. Hiervon sollten auch meine Kunden profitieren. (zurück...)

Wie hoch ist die Kostenersparnis mit FDW Pigmenttinten?

Ein vollflächiger A3+ Druck verbraucht je nach Farbsättigung des Bildmotivs insgesamt ca. 2-4ml Tinte. OEM Tinte kostet pro Patrone ca. 12,- bis 14,- EUR. Demnach liegen die Verbrauchskosten bei rund 1,- EUR pro ml. Ohne Papierkosten betragen die reinen Tintenkosten somit ca. 2,- bis 4,- EUR für einen A3+ Ausdruck. Dies ist auf Dauer natürlich relativ teuer und 1x Volltanken ist teurer als bei einer Luxuslimousine. Mit FDW Tinten sinken die Kosten um knapp 80%. 1 ml Tinte kostet nur noch rund 24 Cent. Ein 20x30 Print ist damit günstiger als im Fotolabor. Die Druckqualität eines Tintenstrahldruckers gegenüber den Ergebnissen von Fotolaboren brauche ich hier sicherlich nicht näher zu erläutern. Ein komplettes Tintenschlauchsystem kostet inklusive Tinte ca. 280,- EUR. Eine Lösung über Refillpatronen liegt bei ca. 240,- EUR und ist für diejenigen ideal, die nicht täglich große Druckaufkommen haben. Für einen Epson R800 / 1800, R2400 oder R2880 sind bereits 100ml Tinte pro Farbe, also insgesamt 800ml Tinte enthalten. Allein diese Tintenmenge würde bei Verwendung von OEM Tinten über 1.000 EUR betragen. (zurück...)

Hier finden Sie FDW Pigmenttinten für verschiedene Epson Drucker.

Worauf muss man bei Verwendung eines Tintenschlauchsystems achten?

Das System arbeitet sehr zuverlässig, wenngleich man auch hier einige Dinge beachten muss. Es handelt sich um eine echte Geldsparmaschine, die allerdings nicht von alleine wie eine eierlegende Wollmilchsau funktioniert. Jedes technische oder mechanische System bedarf einer gewissen Wartung bzw. Beobachtung. Als Gegenleistung erhält man excellente Druckergebnisse zu extrem günstigen Preisen. Das Wichtigste sind die Tintenstände in den Reservoirflaschen. Man muss darauf achten, dass immer ein korrekter Tintenstand in den Flaschen vorhanden ist. Es arbeitet nach dem Prinzip der korrespondierenden Gefäße. Wenn man 2 verbundenen Gefäße mit Flüssigkeit füllt, läuft die Flüssigkeit immer zum tiefsten Punkt. Lässt man die Tintenstände in den externen Tanks zu weit absinken, läuft die Tinte wieder zurück in Richtung Tank und dies äußert sich in streifigen Ausdrucken, weil eine oder mehrere Farben nicht mehr im Druckkopf vorhanden sind. Ist der Tintenstand zu hoch, wird der osmotische Druck zu hoch und der Drucker fängt an zu klecksen. Ein Tintenstand der sich zwischen 1/2 und 3/4 Füllhöhe befindet ist optimal und gewährleistet einen reibungslosen Tintenfluss.Außerdem sollte man Fotos immer mit der höchstmöglichen Qualität drucken, damit die Tinte in so feinen Tröpfchen wie möglich aufgetragen wird. Haben Sie die externen Behälter versehentlich zu hoch befüllt, setzen Sie den Drucker ca. 1 cm höher, indem Sie in z.B. mit CD-Hüllen unterbauen. (zurück...)

Schlauchsysteme für Epson Drucker finden Sie hier.

Wann sind Refill Patronen die bessere Lösung?

Für diejenigen, die nicht jeden Tag und ich meine auch tatsächlich jeden Tag, nicht zahlreiche Fotos drucken müssen oder wollen, sind Patronen die bessere Lösung. Die Installation eines Schlauchsystems entfällt somit und es wird gedruckt, wie mit Originalpatronen, jedoch zu deutlich günstigeren Preisen. Wenn man außerdem sowohl glänzende als auch matte Papiere bedrucken möchte, ist der Austausch der Schwarzpatrone bei Refill Patronen ebenfalls deutlich leichter und einfacher. (zurück...)

Refill Patronen für Epson Drucker finden Sie hier.

Was tun, wenn Düsen mal verstopft sind?

Sofern der Drucker selten benutzt wird, kann es bei Epson Druckern auch bei Verwendung von Originaltinten vorkommen, dass sich einzelne Düsen des Druckkopfes zusetzen. Bevor man nun kostenintensive und tintenverschwendende Reinigungsprozeduren fährt, reicht es oft aus, wenn man das Pad, auf dem der Druckkopf parkt, mit warmen Leitungswasser tränkt und den Druckkopf z.B. über Nacht darin parken lässt. (zurück...)

Im nun folgenden werden je nach Schweregrad verschiedene Methoden vorgestellt, wie man verstopfte Düsen wieder frei bekommt.

Sind die Düsen wirklich verstopft?

Zunächst darf man verstopfte Düsen nicht mit eventuellen Lufteinschlüssen im Druckkopf verwechseln. Sie werden sich im einen oder anderen Fall vielleicht schon einmal darüber gewundert haben, dass nach dem Ausdruck eines Düsentestmusters mit anschließender Druckkopfreinigung die ursprüngliche Problemfarbe wieder vorhanden ist aber nun z.B. eine andere Farbe, die zuvor o.k. war, plötzlich komplett verschwunden ist. Sie werden einsehen, dass es unmöglich ist, dass die Düsen in so kurzer Zeit verstopfen. In diesen Fällen handelt es sich in der Regel um Schaumblasen die in den Druckkopf gelangt sind und den Tintenfluss behindern. Die Kanäle von Epson Druckköpfen sind ultrafein. Hat sich z.B. durch Lufteinschlüsse über eine Druckkopfreinigung Schaum gebildet, der sich im Druckkopf breit gemacht hat, ist die Oberflächenspannung der Schaumbläschen so groß, dass die Tinte nicht an diesen Schaumblasen vorbei kommt. In diesen Fällen kann man nur abwarten, bis sich die Schaumblasen aufgelöst haben. (zurück...)

Hartnäckige Düsenverstopfungen

In Abhängigkeit vom Schweregrad gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Druckkopf wieder frei zu bekommen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Druckkopf keine mechanischen Schäden aufweist. Dies kann z.B. durch einen Papierstau entstehen, bei dem man das Papier unachtsam oder gewaltsam entfernt.

1. Methode - Befeuchten der Pads

Der Druckkopf parkt im Ruhezustand auf einem oder zwei Pads, welche sich rechts im Druckergehäuse befinden. Um den Patronenwagen aus der Arretierung zu bekommen, zieht man den Netzstecker, nachdem man den Drucker eingeschaltet hat und sich der Patronenwagen aus der Arretierung bewegt hat. Jetzt kann man den Wagen frei bewegen und man kommt an das Pad, welches sich in der rechten Ecke unter der Abdeckung befindet, heran.

Umschlossen wird dieses Pad von einer Gummilippe, die sich quasi am Druckkopf festsaugt. Hierdurch wird erreicht, dass der Druckkopf nicht austrocknet. Wenn man das Pad mit Flüssigkeit beträufelt, ist die Verweildauer sehr schnell endlich, weil die Tinte in die darunter befindlichen Schlauchleitungen sickert. Diese wiederum führen die Tinten in den Druckerboden, der mit saugfähigen weiteren Pads ausgestattet ist, um die Abfalltinte aufzunehmen. Man muss also dafür sorgen, dass sich die Flüssigkeit eine Weile auf den Parkpads aufhält. Hierzu kann man sich z.b. ein fusselfreies Spültuch zurechtschneiden, welches dann mehrfach gefaltet auf die Pads gelegt wird. Danach kann man mit Flüssigkeit (optimal eignet sich Glasreiniger) auf das zugeschnittene Läppchen träufeln bis es pitschnass ist und den Druckkopf vorsichtig darüberschieben. In den USA wird für diesen Zweck Windex® verwendet. Hierbei handelt es sich um einen haushaltsüblichen Glasreiniger. Die darin enthaltenen Tenside und geringe Teile Alkohols lösen die Verkrustungen im Druckkopf wieder auf. Das Ganze lässt man dann z.B. über Nacht einweichen. Da wir nicht in Amerika leben, verwende ich hierfür einen Glasreiniger aus dem Supermarkt. (zurück...)

2. Methode - Direkteinspritzung - GTI

Hat Methode 1 nicht zum gewünschten Ziel geführt, müssen härtere Methoden ans Werk. Mit Methode 2 wird Reinigungsflüssigkeit direkt in den Druckkopf gespritzt. Da sich sämtliche Resttinte bzw. Reinigungsfüssigkeit im Druckerboden absetzt, der natürlich irgendwann einmal erneuert werden muss, empfehle ich die Ableitung der Resttinte in ein externes Gefäß. Lesen Sie hierzu den entsprechenden Artikel weiter unten.

Überprüfen Sie zunächst über ein Düsentestmuster, welche Düsen Verstopfungen haben.

Besorgen Sie sich eine 5ml Spritze in der Apotheke (kostet nur ein paar Cent) und einen Plexischlauch der straff über die Austrittsöffnung der Spritze gestülpt wird. Der von mir verwendete Schlauch hat einen Außendurchmesser von ca. 3mm und einen Innendurchmesser von ca. 1,5mm. Schläuche dieser Art gibt es im gut sortierten Baumarkt, Aquariumgeschäften oder Modellbauläden (werden auch als Benzinschläuche für Modellautos und -flugzeuge verwendet. Falls Sie dort nicht fündig werden, fragen Sie in der Apotheke nach Infusionsschläuchen).

Da die Flüssigkeit unter Druck in die Druckerdüsen gedrückt wird, darf der Plexischlauch keinen zu großen Innendurchmesser haben. Er muss straff auf das Spritzenende gestülpt werden. Hierzu wird ein Schlauchende kurz in kochendes Wasser gehalten und mit einem geeigneten Werkzeug, welches am Ende spitz ist und etwas dicker wird (z.B. Milchdosenöffner) etwas gedehnt. Der Plexischlauch wird durch das kochende Wasser weich und kann dann z.B. mit etwas Seifenlauge getränkt über das Spritzenende gebracht werden. Das sollte dann in etwa so aussehen:

Saugen Sie dann eine ordentliche Portion Glasreiniger in die Spritze. In meinem Beispielbild habe ich "BIMS Konzentrat" aus dem ALDI verwendet. Es besteht aus Tensiden, Alkohol, Duftstoffen usw. und ist ideal für solche Zwecke geeignet. Stülpen Sie dann das andere Ende des Schlauchs über den Dorn im Patronenwagen, dessen Farbe verstopfte Düsen hat. Positionieren Sie den Patronenwagen so, dass Sie gut an die Düsen herankommen. Danach schieben Sie den Patronenwagen auf die Parkposition, so dass sich der Druckkopf über den Pads mit der Gummilippe befindet. Da Sie die Resttinte und somit auch die Reinigungsflüssigkeit in ein externes Gefäß ableiten, können Sie nun literweise Reinigungsfülligkeit durch den Druckkopf pumpen, ohne dass Ihr Druckerboden überläuft. Infos hierzu finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Jetzt kann es losgehen. Drücken Sie sanft und behutsam (Druckköpfe haben Dichtungen, die zerstört werden können) die Reinigungsflüssigkeit ca. zur Hälfte in die entsprechende Düse hinein und warten Sie ca. 1 Minute ab. Lassen Sie die Tenside und Fettlöser nun ein wenig arbeiten. Saugen Sie danach die Flüssigkeit wieder an, indem Sie den Kolben der Spritze wieder herausziehen. Sie sehen nun, dass sich Farbpigmente in der Spritze sammeln. Führen Sie nun behutsam Pumpbewegungen durch, indem Sie den Kolben der Spritze hin und her bewegen, bis schließlich die gesamte Reinigungsflüssigkeit hineingedrückt wurde. Durch die Pumpbewegung wird die Reinigungskraft erhöht.

Lassen Sie nun den Reiniger einwirken (ca. 1-2 Stunden). Wiederholen Sie dann den Vorgang erneut. Versuchen Sie ein Gefühl dafür zu entwickeln, ob sich der Kolben mit der Flüssigkeit leicht eindrücken lässt. Lassen Sie die Flüssigkeit nötigenfalls über Nacht einwirken. Verfahren Sie so mit allen Düsen, die Probleme machen. Zum endgültigen Durchspülen und Beseitung der Tenside ziehen Sie noch einmal lauwarmes Wasser in die Spritze und spülen Sie damit noch mal die Kanäle durch. Bauen Sie nun wieder die befüllten Patronen ein und führen Sie 1-2 Reinigungszyklen durch, damit sich der Druckkopf wieder mit Farbe füllen kann. (zurück...)

3. Komfort Methode - eigene Reinigungspatronen erstellen

Eine Druckkopfreinigung benötigt ca. 1/7 (in Worten: ein Siebtel) der verfügbaren Tinten. Was viele nicht wissen, ist, dass der nächste Reinigungszyklus intensiver ist als der vorherige. Die 2. Reinigung ist also stärker als die erste. Die dritte Reinigung stärker als die 2. usw. Hat man es mit einer hartnäckigen Verschmutzung zu tun, ist die teure Tinte schnell entleert und unter Umständen hat man das Problem noch nicht beseitigt. Was bleibt sind hohe Kosten und ein immer noch verstopfter Drucker. Ein kompletter Satz mit Originaltinten kostet immerhin ca. rund 100,- EUR.

Es geht auch günstiger. Für ca. das gleiche Geld bekommt man 2 Komplettsätze mit leeren Refill Patronen. Der erste Satz ist für das reguläre Drucken mit günstigerer Pigmenttinte gedacht. Mit dem 2. Satz erzeugt man sich eigene Reinigungspatronen für den Fall der Fälle. Diese werden zu ca. 3/4 mit haushaltsüblichem Glasreiniger und 1/4 mit z.B. FDW Pigmenttinte befüllt. Warum auch mit Tinte? Damit man bei den Düsentestmustern oder dem automatischen Düsentest erkennen kann, welche Farben frei sind und welche verstopft. Hierzu sind ein paar Pigmente erforderlich und daher reicht ca. 1/4 Füllmenge an Tinte vollkommen aus. Die restlichen 3/4 der Flüssigkeit sind billiger Glasreiniger aus dem Supermarkt. Nachdem man die Refillpatronen mit diesem Geschmisch in den Drucker eingebaut hat, führt man so lange automatische Düsentests durch, bis sämtliche Düsen nach und nach frei sind. Wichtig ist, dass man vor dieser Prozedur dafür gesorgt hat, dass die Resttinte nach außen abgeleitet wird. (zurück...)

4. Methode - Ausbau des Druckkopfes (am Beispiel des Epson R2400)

Au weia, werden Sie sagen - ich und Druckkopf bei meinem Epson R2400 ausbauen - wie soll das denn gehen. Keine Angst, das schaffen Sie in ca. 10 Minuten. Hier werden alle Schritte genau erläutert. Obwohl es im Prinzip recht einfach ist übernimmt diese Anleitung natürlich keine Gewährleistung für "Unfälle" jeglicher Art.

Um besser arbeiten zu können sollte zunächst mal der Deckel des Patronenwagens entfernt werden. Vorne links und rechts befinden sich im grauen Kunststoffdeckel Zapfen, die den Deckel arretieren. Dort wo im Bild der gelbe Pfeil hinzeigt, befindet sich der rechte Zapfen.

Zum Entfernen des Deckels geht man wie folgt vor: Deckel zunächst aufklappen und mit der rechten Hand wie im Bild gezeigt festhalten. Mit Daumen der linken Hand das schwarze Gegenstück des Patronenwagens nach außen (in diesem Fall nach rechts) drücken. Sobald der rechte Zapfen frei ist, hat man den Deckel in der Hand. Falls noch nicht geschehen, alle Patronen entfernen.

In diesem Zustand, in dem sich der Patronenwagen befindet, Netzstecker herausziehen. Jetzt lässt sich der Patronenwagen frei bewegen. Schieben Sie ihn nun nach links. An der rechten Seite des Wagens befindet sich eine Kunststoffabdeckung, die an 3 Nasen befestigt ist (gekennzeichnet mit 1-3). Nase 3 muss nach innen gedrückt werden. Die Nasen 1 u. 2 werden etwas nach außen gezogen. Das Kunststoffteil kann dann nach oben abgezogen werden.

und sieht dann so aus wie dieses Teil hier. Nase 2 ist mir dabei leider abgebrochen. Das schadet aber überhaupt nichts. Der Druckkopf lässt sich nun noch schneller ein- und ausbauen :-)

Von der Innenseite sieht es jetzt so aus, wenn das Kunststoffteil entfernt wurde:

Der Druckkopf ist mit 3 Schrauben (Kreuzschlitz) fixiert. Diese Schrauben lösen. Der Kopf ist nun frei und kann senkrecht nach oben angehoben werden. Dabei hebt man die Steuerleitung ebenfalls mit nach oben an.

Die Führung der Steuerleitung erfolgt über ein rund gebogenes Kunststoffteil. Also einfach den Druckkopf senkrecht nach oben rausziehen. Die Steuerleitung lässt sich ebenfalls nach oben entnehmen.

An der Unterseite des Druckkopfes befinden sich in der Regel Tintentropfen. Beim Hochheben daran denken, ein Küchentuch zum eventuellen Auftupfen bereit zu halten. Am Druckkopf selbst befinden sich 2 Steuerleitungen als Flachbandkabel. Diese einfach in Pfeilrichtung herausziehen und ggfs. mit einem Edding mit "oben und unten" markieren, damit man beim späteren Zusammenbau die Steuerleitungen nicht vertauscht.

Hier ist nun das gute Stück. Nun kann man den Druckkopf z.B. über Nacht in Reinigungsflüssigkeit einweichen lassen oder die 2. Methode mit der Direkteinspritzung anwenden. Es ist darauf zu achten, dass die elektrischen Kontakte dabei trocken bleiben. (zurück...)

Reinigungstinte extern ableiten

Warum ist das sinnvoll? Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viel Reinigungstinte in den Druckerboden geleitet wird? Nun, es ist schon eine ordentliche Menge. Der Drucker registriert die Anzahl der Ausdrucke und Reinigungszyklen und irgendwann einmal sieht es im Inneren des Druckers aus wie in den Sümpfen des Amazonas. Der Drucker sagt dann keinen Mucks mehr - nicht einmal das gewohnte vertrauliche hin- und herfahren des Patronenwagens beim Einschalten - schlichtweg gar nichts geht mehr. Die Lösung für dieses Problem finden Sie hier.

Was ist passiert? Der sogenannte Protection Counter oder Schutzzähler ist voll. Der Drucker geht jetzt davon aus, dass der Druckerboden voller Resttinte ist und bevor diese ziemlich schmuddelige Soße aus dem Drucker schwappt sagt er sich: Mach mal lieber ne Pause und lass Dich von Deinem Besitzer zu Epson schicken. Das kostet dann ca. 150,- EUR und der Drucker läuft wieder wie am ersten Tag.

Es geht aber auch günstiger. Mit wenigen Handgriffen kann man von vornherein verhindern, dass der Drucker die Resttinte in den "Fußboden" spuckt. Hierzu schließt man einfach die Schläuche an neue, nach außen führende Schlauchleitungen an. So funktioniert's:

An der rechten Gehäuseseite (beim R2400 bzw. R1800) hinten befnden sich 2 kleine Kreuzschlitzschrauben (1+2). Diese müssen gelöst werden. Danach wird mit einem flachen Schraubendreher der Deckel über die Öffnungen (3) einfach abgehebelt. Im nachstehenden Beispiel sind die externen Schläuche schon angeschlossen. Das Herausführen erfolgt über die Öffnung 3. Beim Epson R2880 funktioniert es ein wenig anders. Hierzu gibt es ein PDF-Dokument, in dem die Vorgehensweise genau beschrieben wird.

Hier sieht man die Details. Die Schläuche mit den Nummern 1 und 2 sind an der Pumpe angeschlossen, die die Resttinte hinab in den "Keller" befördert. Die Schläuche 1b und 2b führen zu den im Druckerboden verbauten Tinten Pads und lassen den Druckerboden mit der Zeit versumpfen. Es wird nun einfach die Verbindung zwischen 1 und 1b bzw. 2 und 2b getrennt, indem man die Schlauchklemmen 1a und 2a öffnet und 1b und 2b aus 1 und 2 herauszieht.

Dann besorgt man sich einen Plexischlauch mit ca. 3 mm Außendurchmesser und 1,5mm Innendurchmesser. Es ist der gleiche Schlauch, den ich auch für die Druckkopfreinigung Methode 2 verwendet habe. Es handelt sich also um die Schläuche 3 + 4 die in die Originalschläuche 1 + 2 hineingeschoben und mit den Schlauchklemmen 1a und 2a wieder befestigt werden. Alternativ kann man auch Schläuche verwenden, die einen größeren Durchmesser haben als die, die aus dem Drucker kommen. Hierdurch wird der Widerstand geringer. Geeignete Schläuche gibt es im Aquariumgeschäft. Die Schlauchklemmen sind dann zwar nicht mehr nutzbar aber wo kein Druck entsteht, kann auch nichts auslaufen. Zur Sicherheit kann man die Verbindungsstelle mit Klebeband sichern.

Extern kann man dann ein beliebiges Gefäß verwenden in das die Enden der verlegten Plexischläuche hineinführen. (zurück...)

Drucker sagt keinen Mucks mehr - Es müssen Hardwareteile erneuert werden.

Waaas ? Der Drucker hat erst ein Jahr auf dem Buckel und schon müssen Hardwareteile erneuert werden ? Was soll denn diese Meldung und warum bekomme ich jetzt diese unangenehmen Schweißperlen auf meiner Stirn?

Was ist passiert?

Der Schutzzähler ist wegen zu viel Resttinte im Druckerboden voll. Normaler Weise müsste der Drucker jetzt zum Epson Service (kostet ca. 150,- EUR). Es werden die sog. Waste Ink Pads (ein Set aus ca. 18 Zellstoffteilen) ausgetauscht und der Zähler wird vom Kundendienst zurückgesetzt.

Es geht aber auch preiswerter - nämlich kostenlos. Allerdings sollten Sie jegliche weitere Reinigungstinte wie hier beschrieben nach außen ableiten.

Für das Zurücksetzen des Schutzzählers gibt es ein sehr nützliches Softwaretool mit der Bezeichnung SSC-Utility, welches ein pfiffiger Russe programmiert hat. Mit diesem Tool, dass für die meisten Epson Drucker eingesetzt werden kann, ist zahlreicher Schabernak möglich, den man mit Epson Druckern anstellen kann. Es handelt sich um ein kleines Windows Tool, das  HIER heruntergeladen werden kann. (zurück...)

Falls Ihr Drucker (noch) nicht vom SSC-Utility unterstützt wird, können Sie es auch direkt bei Epson USA versuchen. Hier wird ein Tool zur Verfügung gestellt, mit dem man den Schutzzähler für die Resttinte zurücksetzen kann:

 

Matte Medien werden beim R2400 nicht im Druckertreiber angezeigt, wenn eine Matte Black Refill-Patrone eingesetzt wird.

Dies liegt am deutschen Druckertreiber. Beim amerikanischen Treiber (Version 5.52) werden grundsätzliche alle Papiermedien im Druckertreiber angezeigt. Der englischsprachige Treiber kann von Epson Homepage unter dieser Adresse heruntergeladen werden: ftp://ftp.epson.com/drivers/epson11699.exe [19.164 KB für Win XP] Nach Installation dieses Treibers ist das Problem behoben und es stehen alle matten und auch die glänzenden Papiermedien zur Verfügung. (zurück...)

Welches Papier sollte man am besten für Pigmentdrucker verwenden?

Wir vertreiben über 400 unterschiedliche Inkjetpapiere der Hersteller Hahnemühle, Lumijet sowie erstklassige studio Papiere, die für jeden Druckertyp geeignet sind.

Nicht zuletzt ist es am Ende Geschmacksache und persönliches Gefallen, ob man glänzende oder matte Papiere bevorzugt. Allerdings muss man berücksichtigen, dass Pigmentdrucker bestimmte haptische Eigenschaften haben. So sind z.B. reine Hochglanzpapiere weniger gut geeignet, weil Pigmente die glänzende Oberfläche stumpf machen. Dies fällt insbesondere bei Drucken auf, die eine hohe Tintensättigung haben, wie es z.B. bei Drucken mit hohen Schwarzanteilen der Fall ist. Die Poren des Papiers laufen hierbei quasi zu, so dass sich eine Pigmentschicht auf dem Papier bildet. Hält man den Druck ein wenig schräg gegen das Licht, erkennt man diese stumpfen Stellen sofort.

Optimal ist daher ein Papier mit mikroporöser Oberfläche. Hierzu zählt man die Semigloss- oder Pearlpapiere (Pearlpapiere werden auch als Luster bezeichnet). Ein schönes und preiswertes Allroundpapier ist z.B. das Premium Semigloss A4, 50 Blatt mit 255g aus unserem Angebot. Dieses Papier gibt es auch im Format 10x15cm, welches z.B. für Pass- und Bewerbungsbilder oder für alle Arten von kleinen Prints ideal geeignet ist. Je aufwändiger die Beschichtung, um so teurer werden die Papiere. Eine Steigerung der Semigloss Papiere stellen die Pearl- oder Lusterpapiere dar. Hierfür eignet sich hervorragend ein Papier aus unserer studio Serie mit der Bezeichnung studioPearl 255g, das es in allen Größen von A4 bis Rolle gibt. Wird eine schwerere Haptik und eine noch edlere Anmutung gewünscht, kann ich das studioPro2 Pearl 300g empfehlen. Dieses Papier ist optimal für größere Drucke ab Format A3 geeignet (zurück...)

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